Zinswende? Nicht verlieren heißt gewinnen

Warren Buffet nennt zwei goldene Regeln der Geldanlage. Regel Nummer eins: Verlieren Sie kein Geld, Regel Nummer zwei: Vergessen Sie Regel Nummer eins nicht. Betrachten wir die aktuelle Lage, dann stellen wir fest, dass Sie sich als Anleger in einem Dilemma befinden, das wirksame Verlustvermeidung zunehmend schwer macht.

In den vergangenen zehn Jahren war praktisch jeder ein guter Investor – egal mit welcher Anlageart. Ich kenne niemanden, der Vermögen verloren hat. Die treibende Kraft dahinter war ein permanent sinkender Zins und eine nie dagewesene Geldflut in einer stabilen Weltordnung. Das ist Geschichte. Die geopolitische Lage steht vor einer Neuordnung und die Zinswende scheint ausgemacht. Damit sitzen Sie als Anleger in der Zwickmühle.

Einerseits können Sie Geld nicht mehr sicher in Barmitteln und Kontoguthaben parken, ohne dafür beträchtliche Verluste in Form von Negativzins und Inflation zu erleiden. Andererseits stehen sämtliche andere Vermögenswerte bei einer Zinswende im Feuer. Oder möchten Sie noch Immobilien, Aktien, Beteiligungen und Kryptos zu den heutigen Bewertungen kaufen, wenn es wieder positive Zinserträge gibt?

Das Spiel mit dem Zins-Dilemma

Das Vermögensspiel, in dem wir uns befinden nennt sich „Zins-Dilemma“ und der Wert aller Figuren darin hängt am Tropf des billigen Geldes. Ein Dilemma zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht lösbar ist. Als Anleger stehen Sie damit vor der Wahl:

Position beziehen: Eine Möglichkeit besteht darin, sich klar zu positionieren und das eigene Vermögen entsprechend aufzustellen. Glauben Sie demnach an eine nachhaltige Zinswende in absehbarer Zukunft, sind Sie wohl am besten mit Barmitteln und Kontoguthaben in „Warteposition“ aufgestellt. Umgekehrt sollten Sie Sachwerte halten, wenn Sie davon ausgehen, dass wir weiterhin in einer Nullzins-Welt leben werden. Das Problem: Wenn Sie falsch liegen, sind Verluste sicher.

Aushalten: Wahrscheinlich fühlen Sie sich wohler, wenn Sie sich irgendwo in der Mitte positionieren und eine „diversifizierte“ Vermögensstruktur halten. Das Problem: Eine Diversifikation über verschiedene Vermögenswerte hilft Ihnen bei einer Zinswende nur unwesentlich, da praktisch alle Vermögenswerte darunter leiden. Genauso wie die nie dagewesene Geld-Flut der letzten Dekade praktisch jeden Vermögenswert hat auftreiben lassen, sorgen steigende Zinsen für eine Geld-Ebbe mit umgekehrtem Effekt.

Das Dilemma lässt sich nicht lösen, aber es gibt einen dritten Weg frei nach dem Motto „Wenn Dir das Spiel nicht gefällt, dann spiel ein anderes Spiel“. Denn Sie können das Spielbrett und die Spielregeln erweitern:

Im einfachen Vermögensspiel halten Sie eine beliebige Kombination verschiedener Vermögenswerte als Figuren (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Kryptos etc.). Sie bewegen sich damit eindimensional in Richtung des Markts. Sie können dem Spiel eine neue Dimension verleihen, indem Sie sowohl marktneutrale als auch marktgegenläufige Bewegungen erlauben. Damit können Sie sich in beliebigem Maß dem Einfluss von Notenbanken, Wirtschaftskrisen etc. auf das Marktgeschehen entziehen.

Doppelte Diversifikation für robustere Anlageergebnisse

Es steht Ihnen frei das Spiel mehrdimensional zu spielen und eine zweite Ebene der Diversifikation einzubeziehen. Die doppelte Diversifikation macht das Spiel komplexer, ermöglicht aber deutlich robustere Ergebnisse. Eindrucksvoll zeigen das in der Praxis bereits seit Jahrzehnten die Stiftungsvermögen der Universitäten von Yale und Harvard & Co.

Diesen Großanlegern stehen alle Anlagemöglichkeiten offen. Aber auch Privatanleger können inzwischen in zahlreiche alternative Anlagestrategien investieren. Die größte Herausforderung besteht darin, geeignete Anlagemöglichkeiten zu finden und diese sinnvoll zu einem robusten Portfolio miteinander zu kombinieren.

Der wahre Wert der alternativen Investmentstrategien liegt in deren Unabhängigkeit. Damit werden sie wertvoller denn je, um die zunehmend gleichgerichteten Marktbewegungen von Vermögenswerten in Krisen zu kontern.

Natürlich bedeutet das nicht, dass in Zukunft keine Gewinne mehr mit klassischen Vermögenswerten zu erwirtschaften sind. Es könnte aber bedeuten, dass sich zukünftig die erfolgreichsten Anleger nicht durch ihren Risikohunger, sondern durch effektive Verlustvermeidung auszeichnen. Denn in tendenziell seitwärts- oder abwärts-gerichteten Märkten sind Ansätze zur Verlustvermeidung schlichtweg wirksamer als Gewinn-Optimierungs-Ansätze.

Nicht zu verlieren, heißt gewinnen

Jeder Euro, den Sie im Zins-Dilemma nicht verlieren, ist nach der Zinswende – oder einer anderweitig auftretenden Marktverwerfung – doppelt so wertvoll wie heute. Ganz einfach, weil Vermögenswerte in Krisen oft zum halben Preis notieren und ein Euro dann so wertvoll ist wie zwei Euro heute.

Jetzt ist die Zeit sich darauf vorzubereiten.

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